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Wir leben in einer hektischen, aber auch vielseitigen Welt. Jeder hat andere Interessen und Vorlieben. Welche Aufgaben sich der CCC (Club Courage Colditz) stellt ist im Untertitel zu lesen. Dazu gehört auch Philosphie - und wer "philosophiert" nicht auch mal mit Freunden.
Eine Frage, die mich schon länger beschäftigt, ist die nach der Entstehung der Welt, die Frage, was eigentlich der Urknall war. Ich habe dazu meine eigene Auffassung, auch wenn sie nach Meinung mancher Wissenschaftler vielleicht zu einfach ist:
Es scheint nicht möglich, den Urknall zu erklären, vor allem deshalb, weil diese gigantische Explosion als physikalisch unmöglich gilt. Doch es wird anerkannt, dass das Universum aus einem unendlich kleinen Volumen mit unendlich hoher Energiekonzentration entstand.
Ausgegangen wird in verschiedenen Theorien auch davon, dass die kleinsten Teile der Materie eigentlich dreidimensional vibrieren. Die Geschwindigkeit dabei müsste die Lichtgeschwindigkeit sein.
Was wäre aber nun, wenn diese kleinsten Teilchen nicht dreidimensional virbrieren, sondern sich völlig gleichmäßig zueinander bewegen, ebenfalls mit Lichtgeschwindigkeit?
Seltsamerweise würde dann absolut nichts geschehen, da die Teilchen nicht miteinander kollidieren würden. Die Folge wäre, dass keine Zeit vergeht. Da aber Raum und Zeit eine vierdimensionale Einheit bilden, würde somit auch kein Raum bestehen – zumindest kein für uns wahrnehmbarer Raum, d. h. das Universum insgesamt würde nicht existieren.
Die kleinsten Teilchen müssen eigentlich zwei Eigenschaften besitzen: Sie dürften keine feste Form und praktisch keine Masse haben. Wenn es nun im Zustand dieser absolut parallelen Bewegung zu einer minimalen Störung kommt, kommt es zum Zusammenstoß zweier solcher Teilchen, allerdings mit verheerenden Folgen für das ganze System.
Die zusammenstoßenden Teilchen bilden eine Masse (m= E/c²) und ändern ihre Bewegungsrichtung. Zugleich sind sie um einen Bruchteil der ursprünglichen Geschwindigkeit langsamer, als ihre (nicht wahrnehmbare) Umgebung. Die Folge wäre eine endlose Kette von Zusammenstößen, die Bildung immer größerer Massen, bis hin zu den ersten wahrnehmbaren Teilchen, später den Atomen und irgendwann einmal die Bildung Schwarzer Löcher, in denen genau der umgekehrte Prozess abläuft: Die zuvor in Masse umgewandelte Materie wird in die kleinsten Teilchen „zerrieben“, d. h. die gewaltige Masse selbst zwingt die Teilchen dazu, sich wieder mit Lichtgeschwindigkeit absolut parallel zueinander zu bewegen, während all jene Teilchen, die nicht ganz genau auf dem Ereignishorizont sind, ihr Ziel verfehlen und wieder in das bestehende Universum zurückgeschleudert werden.
Und vielleicht kommt es dabei zu einem Grenzfall, dass ein Teilchen beim Eintritt ins Schwarze Loch „hängen bleibt“ und den nächsten Urknall auslöst, der allerdings nicht im bestehenden Universum wahrnehmbar ist. Die gesamte Energie des Schwarzen Loches, und damit auch die gesamte Masse, wäre also für einen (extrem kurzen) Augen-blick in einem einzigen Punkt konzentriert. Da es aber in dem dimensionslosen Universum auch keine Temperaturen gibt, würde von einem Moment auf den anderen ein extrem heißer Punkt entstehen.
Zeit wäre demnach der Ausdruck dafür, dass eine Energieänderung stattfindet, während die drei Dimensionen des Raumes erforderlich sind, um die Energieänderung quantitativ stattfinden zu lassen.
Für das Universum bedeutet das, dass sich dieses immer weiter ausdehnt, während sich die Materie in den Galaxien um die Schwarzen Löcher bzw. die anderen Masse-ansammlungen zusammenzieht, um diesen „Ruhezustand“ zu erreichen. Gleichzeitig können die Schwarzen Löcher die Übergänge in Paralleluniversen darstellen und letztlich wäre der Urknall „nur“ so eine „Explosion“ eines Schwarzen Loches, das in einem Paralleluniversum hätte beobachtet werden können.
Das einzige Problem bei dieser Sache ist, dass der allererste Zusammenstoß zweier Teilchen nicht praktisch nachvollzogen werden kann, weil die Welt eines Schwarzen Loches für uns nicht wahrnehmbar ist und der Zusammenstoß von zwei dieser kleinsten Teilchen selbst schon zu einer vollständigen Veränderung dieser selbst führt.
Einige Gedanken zu CERN
Sicherlich ist es interessant, was mit so einem gewaltigen Teilchenbeschleuniger gemacht werden kann. Doch ob er uns der Frage näher bringt, was beim Urknall geschah, bleibt fraglich. Jedenfalls scheint man sich darüber im Klaren, dass der eigentliche Urknall nicht nachfolzogen werden kann - die Entstehung des Universums aus dem "Nichts".
Eindeutig ist es auch so so, dass auch mit diesem Teilchenbeschleuniger nicht die Lichtgeschwindigkeit erreicht werden kann, sondern nur eine Annäherung an diese. Das Erreichen der Lichtgeschwindigkeit zumindest aber durch eine Komponente würde wahrscheinlich eine Annäherung an den Urknall bringen. Das Problem dabei sit aber, dass sich ein Teilchen mit Masse nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen lässt. Das geht nur mit masselosen Teilchen... Aber sind das dann noch Teilchen? Die Teilchenstruktur von Licht lässt sich nur nachweisen, wenn Licht auf ein Hindernis trifft, sonst gilt es als Welle - der Dualismus von Welle und Teilchen, der nicht so recht durchschaubar ist. Aber vielleicht nehmen wir das auch nur so wahr, weil wir in unserem Universum nicht die Trägheit der Masse überwinden können. Müssen hier Begriffe neu bestimmt werden?
Jedenfalls gilt dies auch für das oben Beschriebene, wonach die kleinsten Teilchen keine Masse haben dürfen.
Es bleibt zu hoffen, dass man mit CERN ein Stück vorankommt. |
| letzte Aktualisierung: 14.09.2008 14:22 Uhr |
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